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Dynamic Ads – Automatisch ist besser

Dynamisch, automatisch, weiter, höher. Wenn mit dynamischen Werbemitteln oder dynamischen Ads eine zielgruppengerechte Ansprache erreicht werden kann, schlägt das Kundenherz höher. Wie wunderbar, dass sich Inhalte wie beispielsweise Texte, Bilder, Farben oder CTA automatisieren lassen. Die Fehlerquelle Mensch wird reduziert, Zeitersparnis macht es möglich straffe Deadlines entspannter zu erreichen und mit den gesparten Mäusen ist sogar eine Runde Eis für die lieben Kollegen drin.

Oh Schreck, der Kunde will nachträglich eine globale Änderung? Gar kein Problem! Dank der Automatisierung werden Änderungen für alle Werbemittel übernommen. Denn bei der automatischen Erstellung von statischen Ads sind die Inhalte der dynamischen Werbemittel in einem Datenfeed hinterlegt, der sich flexibel anpassen lässt.

Wie der Zauber mit den dynamischen Ads funktioniert?

Voraussetzung für die Ausspielung personalisierter Ads ist, dass das genutzte System in der Lage ist die Daten der Nutzer auszuwerten und im gleichen Moment dynamische Inhalte auszugeben. Das können Daten zum Wetter, Aufenthaltsort oder besuchte Produktseiten sein. Das ist auch der Grund, warum dich plötzlich dieses Sofa verfolgt, das du dir kürzlich angesehen hast (Dynamic Product Ads) oder günstige Flugangebote mit Start aus deiner Heimatstadt angeboten werden (Geo-Dynamisierung).

Denn die Werbemittel und dynamischen Banner werden anhand vorher definierter Kriterien ausgesteuert. Die Anzahl oder Art dieser Kriterien ist nicht beschränkt und je präziser sie festgelegt sind, umso besser wird das Angebot zugeschnitten und die Wahrscheinlichkeit, dass die Kampagne ein Erfolg wird steigt. Daten, das Öl des 21. Jahrhunderts.

Klingt großartig, aber wie geht das jetzt genau?

Im ersten Schritt wird geschaut, welche Gemeinsamkeiten es gibt, für die eine Automatisierung möglich ist. Hieraus wird ein Banner-Template erstellt in dem verschiedene Elemente (Texte und Bilder) festgelegt und definiert werden. Die Banner werden in DoubleClick Suite, Adobe oder Google Webdesigner erstellt. Die Inhalte für dynamische Elemente wie Grafiken, Texte oder Preise befinden sich im Daten-Feed und werden mit einem Template verknüpft. Als Datengrundlage eignen sich CSV-Dateien, Google Docs oder auch Product-Feeds (XML). Es wird für jede einzelne Variante ein Banner dynamisch vom Server ausgespielt.

Der Einsatz von Programmatic Ads stößt in der Praxis allerdings schnell an seine Grenzen. Bei der Verwendung von Hausschriften zum Beispiel, lässt sich die Erstellung von Bild-Assets nicht umgehen. Um dennoch eine zielgruppengerechte Ansprache mit personalisierten Ads zu erreichen und den Aufwand für die Asset-Generierung zu minimieren, gibt es die Möglichkeit die Assets, in der Regel Bilder, automatisch auszugeben.

Das Ganze funktioniert mit der Hilfe von Excel und Photoshop. Mit dem PSD-Generator lassen sich in Photoshop einzelne Ebenen anlegen und benennen. Der Generator ist dann so freundlich und übernimmt für dich den Job die Datei zu speichern, den Ordner zu finden, Typ und Komprimierung auszuwählen und zu bestätigen. Zusätzlich kann man mit der PSD auch eine CSV-Datei verknüpfen und in der PSD-Ebene einen Platzhalter definieren. Jetzt nur noch auf Play klicken und die PSD ersetzt den Platzhalter mit dem Inhalt aus der CSV. Das kann ein Text sein oder eine Ja-/Nein-Abfrage, ob etwas sichtbar sein soll oder nicht. Somit lassen sich auf effiziente Weise Assets generieren und Fehlerquellen werden durch die Automatisierung minimiert. Yeah! Du hast jetzt die Assets für die Ausspielung der programmatischen Ads und kannst sie entweder auf dem Server ablegen und im Feed verknüpfen oder mit weiteren Automatisierungsscripts in Bannerpakete packen, die der Server dann je nach Userdaten entsprechend ausspielt.

 

 

Wenn dir das zu kompliziert klingt oder du dafür keine Zeit hast, merk dir einfach: Kosten und Zeit sparen, Fehlerquellen vermeiden und ruf deine Freunde von SpringWORK an. Oder schreib uns ‘ne Mail. Wir machen das schon.

 

Geschrieben von: Julia

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